nächster Ferienkonvent: 2.-9. August 2019,  im Ev. Rüstzeitheim Schmannewitz. Anfragen bzw. Anmeldung bei: Gudrun Gebauer, Pulsnitzer Str.10, 01099 Dresden. Vormerken: 25. Juli -1. August 2020 übernächster Ferienkonvent.

nächster Regionalkonvent Süd:  Anfragen bei Harald Losch, Hauptstraße 8, 88481 Balzheim.

nächste Arbeitstagung Leipziger Konvent:  6.-9. Mai 2019  im Ev. Rüstzeitheim Schmannewitz. Anfragen und Anmeldungen bei Dr. theol. Friedrich Jacob, Diakonissenweg 5, 01099 Dresden. Vormerken: 23.-25. April 2020 übernächster Arbeitskonvent.

Gebetstage in DrackendorfÜber Ort und Zeitpunkt für eine entsprechende Veranstaltung im Jahr 2019 wurde noch nicht entschieden.

Herzliche Einladung zu einem Urlaub anderer Art

Was wünschen wir uns von den Ferien? Doch auf alle Fälle, dass da unser gewohnter Alttag nicht einfach weitergeht. Vielmehr soll unser Leben anders sein, vielleicht besonders abenteuerlich, vielleicht besonders ruhig, auf alle Fälle anders als sonst. Eine besondere Möglichkeit, den Urlaub- genauer eine Woche des Urlaubs- anders zu verbringen, ist der alljährliche Ferienkonvent im Rüstzeitheim Schmannewitz.

Vorbild des Konventes ist das Leben der Mönche in den Klöstern des Mittelalters. Natürlich üben wir das gemeinsame Leben. Wir wohnen und schlafen im Rüstzeitheim und halten die Mahlzeiten gemeinsam. Das Besondere ist: unser Tagesablauf. Er ist geprägt von gemeinsamen Gottesdiensten, sogenannten Stundengebeten, wie sie auch in den Klöstern gehalten werden.

Wir beginnen früh mit dem Morgenlob, den Laudes. Mittags beten wir die Sext (ursprünglich um Zwölf, das ist die sechste Stunde) und abends die Vesper, das Abendgebet. Der Tag wird abgeschlossen- sozusagen komplettiert- durch das Nachtgebet, die Complet. Alle Stundengebete bestehen aus Psalmen, einer Schriftlesung und einem Gebetsteil. Dabei wird alles entweder von einzelnen oder von allen gemeinsam gesungen, selbstverständlich nicht ohne Anleitung und gemeinsames Üben. Höhepunkt des Tages ist ein Sakramentsgottesdienst am Vormittag. Im übrigen- vor allem nachmittags – ist freie Zeit, die man einzeln oder in Gruppen gestalten kann.

Selbstverständlich hat man die Freiheit, von den Gottesdiensten und Stundengebeten fernzubleiben. Schließlich hat jeder auch private oder familiäre Bedürfnisse. Das Alter der Teilnehmer liegt zwischen zwei und fünfundachtzig Jahren. Wir sind also eine mehrere Generationen umspannende Gemeinschaft. Das bedeutet besondere Anforderungen an gegenseitige Rücksichtnahme aber auch gegenseitige Hilfe und Horizonterweiterung.
Solch eine Woche ist nicht Urlaub zum Ausruhen und Faulenzen. Aber es bedeutet Urlaub zum Auftanken, zum Auftanken für Leib und Seele. Einer der Begründer dieser Arbeit hat vor über fünfzig Jahren gesagt: Das ist Urlaub unter Wort und Sakrament. Seitdem haben viele daran teilgenommen und viele bestätigen: Das tut wirklich Leib und Seele gut.

Dr. Friedrich Jacob

Gebetstage in Drackendorf

Bei diesem Treffen in Drackendorf, zu dem auch Gäste eingeladen sind, wollen wir ein paar Tage oder ein Wochenende lang unsere Liturgie singen und dazwischen einfach Zeit für einander haben, ähnlich wie bei den Treffen in Grumbach, die bis 2011 mehrmals Statt fanden. Die Stundengebete singen wir nach dem Leipziger Brevier. Außer der Dorfkirche steht uns noch der Gemeindesaal gegenüber der Kirche zur Verfügung.

Kurzbericht
2017 fanden die Gebetstage zum ersten Mal in Drackendorf statt. Es nahmen durchschnittlich zehn Sänger teil, Brüder und Gäste. Das Echo war überwiegend positiv. Vor allem Teilnehmer, die Drackendorf mit seiner Kirche noch nicht kannten, fanden die Örtlichkeiten schön und geeignet und eine Wiederholung erwägenswert. Und tatsächlich fand 2018 eine Wiederholung statt. Die Teilnehmer kamen aus Dresden, Leipzig, aus Jena und Umgebung. Die Teilnehmerzahlen entsprachen etwa denen aus 2017. Wiederum fanden wir es alle sehr schön. Dabei wirkte auch das sonnige Wetter mit. Die meisten von uns haben im Alltag Schwierigkeiten, das Breviergebet durch zu halten. Da sind gemeinschaftliche Gebetstage eine nachhaltige Hilfe. Eine Wiederholung im Jahr 2019 scheint wiederum erwünscht. Wer nimmt die Sache in die Hand?